Rechtliches
Widerrufsbelehrung
Gemäß §§ 11–17 FAGG (Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz, BGBl. I Nr. 33/2014 idgF)
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns:
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Vorzeitiger Beginn der Leistung — Erlöschen des Widerrufsrechts
Hinweis für Dienstleistungsverträge: Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Dienstleistungsvertrag auch dann, wenn der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Unternehmer den Vertrag vollständig erfüllt hat (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An:
BudiSync – Dejan Budisić
Wien, Österreich
E-Mail: office@budisync.com
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*): ___________________________
Name des/der Verbraucher(s): ___________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ___________________________
___________________________
Datum: ___________________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
___________________________
(*) Unzutreffendes streichen.
Das Muster-Widerrufsformular kann auch per E-Mail an office@budisync.com übermittelt werden.
Ausnahmen vom Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht besteht gemäß § 18 FAGG nicht bei folgenden Verträgen:
- Dienstleistungsverträge, bei denen die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und mit der Ausführung erst begonnen wurde, nachdem der Verbraucher seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat;
- Verträge über digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, wenn der Unternehmer mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat und zur Kenntnis genommen hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert;
- Verträge zwischen Unternehmern (B2B) — das FAGG-Widerrufsrecht gilt ausschließlich für Verbraucher i.S.d. § 1 Abs. 1 Z 2 KSchG.
Hinweis: BudiSync richtet sich primär an gewerbliche Kunden (Fitnessstudios, Praxen, Wellness-Betriebe). Das gesetzliche Widerrufsrecht nach FAGG gilt nur für Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG). Für B2B-Verträge gelten die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbarten Kündigungsregelungen.
Rechtsgrundlage
- Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG), BGBl. I Nr. 33/2014 idgF
- Konsumentenschutzgesetz (KSchG)
- EU-Richtlinie 2011/83/EU über Verbraucherrechte
Stand: März 2026 | Diese Widerrufsbelehrung kann bei Änderungen der Rechtslage angepasst werden.